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Projektbeschreibung

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Väter in Elternzeit.
Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zwischen Paarbeziehung und Betrieb

  • Warum nehmen Väter Elternzeit?
  • Wie entscheiden Paare, wer wie lange Elternzeit nimmt?
  • Welche Faktoren in den Betrieben erleichtern es Männern, Elternzeit zu nehmen – und welche erschweren dies?
  • Welche Rolle spielen Vorstellungen von Vaterschaft, Mutterschaft und Geschlecht dabei?
  • Gibt es Unterschiede nach Einkommen, Region oder Migrationshintergrund?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Forschungsprojekt „Väter in Elternzeit. Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zwischen Paarbeziehung und Betrieb“. Innerhalb des Projektes werden Paare und Expert*innen in Betrieben zur Elternzeit befragt. Vor dem Hintergrund einer geschlechter- und ungleichheitssoziologischen Perspektive werden Chancen und Grenzen der Inanspruchnahme von Elternzeit durch Väter untersucht. Das Projekt möchte den Entscheidungsprozess nachzeichnen, der zu einer Elternzeitnahme durch Väter führt.

Mit der Reform des Elterngeldes zum Januar 2007 und vor allem mit den eingeführten sog. „Partnermonaten“ sollte u.a. die Beteiligung von Vätern an der Betreuungsarbeit gefördert werden. Nach aktuellen Zahlen nehmen bundesweit 29,3 % der Väter Elternzeit – ein historischer Höchststand. Von diesen nehmen rund 78% der Väter die zwei Mindestmonate in Anspruch. Auch unterscheiden sich die Väteranteile nach Bildung, Einkommen, Migrationshintergrund und nach der Region, in der die Väter leben. Darüber hinaus variieren die Höhe des Elterngeldes und die Länge der Elternzeit. Die Gründe für diese Unterschiede sind bisher kaum erforscht. Auch liegt wenig Wissen über Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse innerhalb der Partnerschaften und über hinderliche oder förderliche Bedingungen im Betrieb vor. Dies gilt auch für die Frage nach Unterschieden zwischen Beschäftigten im öffentlichen Dienst oder der Privatwirtschaft.

Das Projekt trägt zu einer weiteren Institutionalisierung der Forschung zu Männlichkeiten und Vaterschaft in der Geschlechterforschung bei, zudem stellt es empirische Grundlagenforschung für eine an Väter adressierte Familienpolitik bereit und erzeugt darüber hinaus Wissen, welches die Bemühungen der UAR-Universitäten um eine familienfreundliche Hochschule befördert.

Das durch das Mercator Research Center Ruhr geförderte Forschungsprojekt wird von Prof. Dr. Michael Meuser (Technische Universität Dortmund), Prof. Dr. Ilse Lenz, Prof. Dr. Katja Sabisch (Ruhr Universität Bochum), sowie Prof. Dr. Karen Shire (Universität-Duisburg-Essen) geleitet. Prof. Dr. Christine Wimbauer (Humbold-Universität zu Berlin) ist als assoziierte Projektleitung mit dem Forschungsprojekt verbunden. M.A. Stefanie Aunkofer (Ruhr Universität Bochum / Universität Duisburg-Essen) und M.A. Benjamin Neumann (Technische Universität Dortmund) sind mit der Durchführung des Projekts befasst.

 

Kurzinformationen über das Projekt:

Titel:

Väter in Elternzeit. Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zwischen Paarbeziehung und Betrieb

Laufzeit:

01.02.2014 – 01.01.2017

Gefördert durch:

Mercator Research Center Ruhr [Info]

Projektteam:

  • Prof. Dr. Michael Meuser (Technische Universität Dortmund) [Info]
  • Prof. Dr. Ilse Lenz (Ruhr Universität Bochum) [Info]
  • Prof. Dr. Katja Sabisch (Ruhr Universität Bochum) [Info]
  • Prof. Dr. Karen Shire (Universität Duisburg-Essen) [Info]
  • Prof. Dr. Christine Wimbauer (Humbold-Universität zu Berlin) [Info]
  • M.A. Stefanie Aunkofer (Ruhr Universität Bochum / Universität Duisburg-Essen) [Info]
  • M.A. Benjamin Neumann (Technische Universität Dortmund) [Info]

Ansprechpartner*innen:

  • M.A. Stefanie Aunkofer (Ruhr Universität Bochum / Universität Duisburg-Essen)
    Ruhr-Universität Bochum
    Fakultät für Sozialwissenschaft
    Fachbereich Gender Studies
    Universitätsstraße 150
    44801 Bochum
    Tel.: (+49)234 32-21596
    Mail.:

  • M.A. Benjamin Neumann (Technische Universität Dortmund)
    Technische Universität Dortmund
    Fakultät 12 - Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie
    Institut für Soziologie (ISO)
    Emil-Figge-Str. 50
    44227 Dortmund
    Tel.: (+49)231 755-8268
    Mail:

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